Mit seinen intensiven Raubüberfallszenen, komplexen Charakteren und einer Handlung, die in den heruntergekommenen Straßen von Charlestown, Massachusetts spielt, fesselte Ben Afflecks Krimidrama „The Town“ aus dem Jahr 2010 die Zuschauer.
Der Film hatte seine Weltpremiere am 8. September 2010 bei den Filmfestspielen von Venedig und kam am 17. September 2010 in den Kinos in den Vereinigten Staaten an.
Die Erzählung des Films dreht sich um eine Gruppe von Bankräubern und das daraus resultierende Katz-und-Maus-Spiel mit den Strafverfolgungsbehörden. Aber basiert „The Town“ auf einer wahren Geschichte? In diesem Artikel werden wir die realen Inspirationen hinter dem Film untersuchen und Fakten von Fiktion trennen.
Basiert die Stadt auf einer wahren Geschichte?
Nein, die Stadt basiert nicht auf einer wahren Geschichte. „The Town“ ist eine lose Adaption von Chuck Hogans Roman „Der Prinz der Diebe“. Affleck hingegen führte eine eigene Studie über Charlestown durch, um den Film so realistisch wie möglich zu gestalten. Laut dem Hollywood Reporter umfasste dies Gespräche mit Einheimischen, Besuche in örtlichen Gefängnissen und die Zusammenarbeit mit der FBI-Task Force für Gewaltverbrechen in Boston.
Der Film spielt im ersten Bild im Bostoner Stadtteil Charlestown. „Ein Arbeiterviertel in Boston [Charlestown] hat mehr Bankräuber und Panzerwagendiebe hervorgebracht als irgendwo sonst auf der Welt“, heißt es im Vorwort des Buches. Viele Menschen wären interessiert, wenn der Banküberfall in Charlestown zu einem Familienunternehmen würde.
War Charlestown, Massachusetts, wirklich ein Zufluchtsort für Bankräuber? Als der Film 2010 erstmals in die Kinos kam, gab es einige Kritik an der Darstellung der Bewohner von Charlestown. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass der Film ausschließlich auf der Geschichte von Charlestown basiert und nicht impliziert, dass das Bostoner Viertel heute voller Kriminalität ist.
Obwohl keine genauen Daten zur Kriminalitätsrate in Charlestown in den 1990er Jahren verfügbar sind, deuten Aufzeichnungen darauf hin, dass die Raubüberfälle in Massachusetts in den 1980er und 1990er Jahren ihren Höhepunkt erreichten, bevor sie Mitte der 1990er Jahre dramatisch zurückgingen. Darüber hinaus enthält der Film trotz seines hypothetischen Konzepts Hinweise auf eine Vielzahl realer Verbrechen.
Einer seiner Banküberfälle basiert beispielsweise auf einem wahren Raubüberfall in Hudson, New Hampshire, bei dem zwei Wachen getötet wurden. Obwohl die Darstellung von Charlestown im Film wahr erscheint, sollte ihre „Authentizität“ mit Vorsicht betrachtet werden. Der Zweck des Films besteht darin, eine filmische Vision von Boston zu schaffen, die Charlestown nicht verärgert.
Basieren die Charaktere der Stadt auf echten Menschen?
Während die Charaktere in „The Town“ nicht direkt auf realen Personen basieren, engagierte Affleck echte Ex-Sträflinge aus Boston, um als Statisten im Film aufzutreten, was zu seiner Authentizität beitrug. Später wurden der Schauspieler und der Regisseur verhaftet, weil sie Sträflingen angeblich „Waffen“ zur Verfügung gestellt hatten, doch später enthüllte er, dass die Waffen gefälscht waren.
Wer ist der Bösewicht in der Stadt?
Als die Polizei die beiden Männer schließlich umzingelt, wird Jem durch einen Schuss getötet. Doug entkommt beinahe seiner Gefangennahme, bevor er Claire kontaktiert, um sie zu überreden, ihre letzten Momente mit ihm zu verbringen. Das ist das Ende.
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Fergus „Fergie“ Colm ist der Gegner. Im Film „The Town“ ist Fergie (Pete Postlethwaite) ein prominenter Widersacher. Er ist ein lokaler Gangster, der Dougs Team mit der Begehung mehrerer Verbrechen beauftragt. Er ist zweifellos einer der unbeliebtesten Charaktere des Films. Fergies berühmteste Episode zeigt seine böse Natur.
Abschluss
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „The Town“ zwar nicht auf einer bestimmten wahren Geschichte oder realen Charakteren basiert, aber tief in der Atmosphäre und Kriminalgeschichte von Charlestown, Massachusetts, verwurzelt ist. Der Film lässt sich von der berüchtigten Vergangenheit des Viertels und dem Raubüberfall auf das Gardner Museum im Jahr 1990 inspirieren und erschafft so ein fesselndes Krimidrama. „The Town“ ist vielleicht kein Dokumentarfilm, fängt aber wirkungsvoll den Geist eines Viertels mit einer reichen Geschichte der Kriminalität und kriminellen Folklore ein.
