Ein juristisches Drama aus dem Jahr 2014 mit Andrew Garfield werde nicht dabei sein Netflix‘s Streaming-Katalog ab nächsten Monat. Trotz der überwältigenden Kritiken und der Regie eines Oscar-nominierten Filmemachers war der Film ein kommerzieller Misserfolg. Dennoch lohnt sich ein Besuch, bevor der Film in ein paar Wochen die Plattform verlässt.
99 Homes verlässt Netflix bald
Ab Dienstag, dem 2. Juni 2026, haben Netflix-Benutzer keinen Zugriff mehr auf das Streamen von 99 Homes auf der Plattform (über What’s on Netflix).
Im Mittelpunkt des Films steht Dennis Nash, ein alleinerziehender Vater, der kürzlich seinen Job als Bauarbeiter verloren hat. Um die Sache noch schlimmer zu machen, wird er zusammen mit seinem Sohn Conner und seiner Mutter Lynn vertrieben. Widerwillig ziehen sie in ein örtliches Motel. Aus Verzweiflung beginnt Dennis, für Rick zu arbeiten, den Immobilienmakler, der für seine Räumung verantwortlich ist.
Ramin Bahrani führte Regie bei 99 Homes, schrieb gemeinsam mit Bahareh Azimi das Drehbuch und anschließend gemeinsam mit Amir Naderi das Drehbuch. Darüber hinaus produzierte er den Film auch über seine Firma Noruz Films. Darin sind unter anderem Andrew Garfield als Dennis, Michael Shannon als Rick, Laura Dern als Lynn, Noah Lomax als Connor, Tim Guinee als Frank und Clancy Brown als Mr. Freeman zu sehen.
Der Film wurde 2014 auf den 71. Internationalen Filmfestspielen von Venedig und anderen Filmfestivals uraufgeführt. Anschließend erwarb Broad Green Pictures die Rechte, ihn in den Vereinigten Staaten für 3 Millionen US-Dollar pro Deadline zu vertreiben.
Später wurde der Film am 9. Oktober 2015 in den USA uraufgeführt. Sowohl Kritiker als auch allgemeine Kinobesucher lobten den Film, insbesondere die starken Leistungen der Hauptdarsteller. Auf Rotten Tomatoes weist der Film einen Tomatometer-Score von 92 % und einen Popcornmeter-Score von 78 % auf. Unterdessen meldet Metacritic einen gewichteten durchschnittlichen Kritiker-Score von 76 und einen User-Score von 7,7.
Leider führte die positive Resonanz nicht zu Einnahmen an den Kinokassen. „99 Homes“ beendete seinen Kinostart mit 1,8 Millionen US-Dollar an weltweiten Kinokassen bei einem gemeldeten Budget von 8 Millionen US-Dollar.
Netflix-Abonnenten haben bis Ende dieses Monats Zeit, 99 Homes auf der Plattform zu streamen. Derzeit gibt es nur sehr wenige Informationen darüber, auf welcher Plattform der Film als nächstes landen wird.
