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Ein Zeichen der Zuneigung, Folge 1

Sanft an den Rändern, aber voller lebendiger Energie liefert „A Sign of Affection Episode 1“ ein wunderschönes Debüt. A Sign of Affection (ゆびさきと恋々) basiert auf der von Suu Morishita geschriebenen und illustrierten Manga-Serie und kümmert sich um die Details dieser Welt. „Yuki’s World“ ist fast überwältigt von seiner eigenen Aufrichtigkeit und erstrahlt in beruhigenden Rosatönen und magischem Stundenlicht. Es spricht den inneren Romantiker und den Liebhaber des Lebens an.

Yuki Itose (Sumire Morohoshi) ist eine 19-jährige Studentin. Yuki wurde taub geboren und hat sich an ihre Welt angepasst. Wir sehen, wie sie Gebärdensprache, Textnachrichten und schriftliche Notizen verwendet, um mit ihren Mitmenschen zu kommunizieren. Ihre Welt erweitert sich nach einer zufälligen Begegnung mit dem rätselhaften Itsuomi Nagi (Yū Miyazaki), nachdem er ihr bei der Suche nach dem Weg eines Ausländers hilft. Ihre zufällige, durch Glück herbeigeführte Begegnung inspiriert Yuki dazu, Itsumoi in der geduldigen Premiere aufzusuchen. Episode 1 „Ein Zeichen der Zuneigung“ deckt den Tisch, charaktergesteuert und in einem dunstigen Glanz dargestellt, der die Wintertage, durch die Yuki wandert, einfängt.

Yuki ist unser wichtigster Standpunkt und wird aufgrund ihrer Macken und Details ihres Designs zum Hauptanziehungspunkt. Von der Erwähnung, dass sie Itsuomis Kontaktdaten als „Suche“ haben wollte, bis hin zum Gruß an ihre Mutter vor ihrer Abreise tragen diese kleinen Momente dazu bei, sie weiter zu charakterisieren. Sie ist charmant, etwas, das durch Animationen noch verstärkt wird. Die Animatoren legen großen Wert darauf, dass ihre Persönlichkeit nicht nur durch ihre innere Erzählung, sondern auch durch ihre oft überschwängliche Körperlichkeit, wenn sie auf die Welt um sie herum reagiert, zum Ausdruck kommt.

Wir wissen noch nicht viel über Itsuomi, abgesehen vom Oberflächlichen. Er ist schon eine Weile weg, ein begeisterter Reisender und kann drei Sprachen sprechen. Er arbeitet mit seinem Cousin in einer Café-Bar, in den auch Yukis Freundin verknallt ist. Aber trotz des Wenigen, das wir über ihn wissen, überzeugt uns Itsuomi genauso schnell wie Yuki durch ähnliche exzentrische Eigenschaften. Von seiner Missachtung des persönlichen Freiraums bis hin zu der Art und Weise, wie er seine Worte übertreibt, um sicherzustellen, dass Yuki leicht von seinen Lippen lesen kann, ist sein Charakter klar definiert. Aber der beste Moment kommt am Ende, nachdem Yuki erfolgreich seine Kontaktinformationen erhalten hat.

Sie schreibt ihm eine SMS, wenn er denkt, „die Welt ist groß“. Er antwortet mit einem „Ja, es ist riesig.“ Aber der Mörder kommt in seinem Follow-up: „Lass mich in deins, Yuki.“ Ihre Reaktion ist ansteckend, als sie aufspringt und ihm zum Abschied zuwinkt, begeistert von der Vorstellung, dass jemand Teil ihres Universums sein möchte, das ihrer Meinung nach klein ist. Seine scheinbare Freude als Antwort verrät uns alles, was wir wissen müssen: Die Gefühle beruhen auf Gegenseitigkeit. Es zeigt auch, wie selbst diejenigen, die nicht reisen, ihre Welt durch den Austausch mit anderen erhellen und erweitern können.

Die von Ajia-do Animation Works produzierte Serienpremiere wirkt in der Einleitung fast meditativ. Regisseur Yūta Murano achtet beim Bildausschnitt darauf, die Details der Welt einzufangen. Dies gilt insbesondere für die Erfassung der verwendeten Gebärdensprache. Darüber hinaus gibt es eine zufriedenstellende Haptik der Welt, die dabei hilft, darzustellen, wie Yuki sie sieht. Die verschneite Stadtlandschaft, die flackernden Lichter, die Yukis Heimweg erhellen, der Schnee, der sich sanft auf ihre Regenschirme türmt – all das bereichert die Feinheit der Palette.

Der Schreibstil von Yōko Yonaiyama passt dazu und lässt die Charaktere geduldig zur Geltung kommen. Die Episode beginnt damit, dass Yuki sich fragt, ob Liebe mit Schnee vergleichbar sein könnte, da beide lautlos in unsere Welt eintreten. Es ist ein klarer Indikator für den Ton der Show, für die Aufrichtigkeit, die auf dem Ärmel getragen wird.

Die Aquarellästhetik verleiht der Serie, die ihr Genre mit Begeisterung aufgreift, noch mehr Romantik. Die traumhafte Qualität unterstreicht die Geschichte und das süße Kennenlernen zwischen Yuki und Itsuomi. Es ist sofort klar, dass sie sich gegenseitig verführen. Naoko Yamadas brillante „A Silent Voice“ wäre ohnehin ein einfacher Vergleich (wenn auch faul), aber die verwendete Beleuchtung und die kühlen Farbtöne ahmen ihn noch mehr nach.

„A Sign of Affection“ Episode 1 ist enorm gewinnend. „Yuki’s World“ ist eine einladende Premiere, die eine starke und zentrale Besetzung und eine von Chemie geprägte Liebesgeschichte verspricht. Unterstützt durch strukturierte Animationen und beobachtende Regie zieht uns die Serie schnell in ihren Bann, insbesondere für uns, die sich nach Romantik sehnen, die in der introspektiven Charakterarbeit verankert ist.

A Sign of Affection Episode 1 ist jetzt auf Crunchyroll verfügbar, mit neuen Episoden jeden Samstag.

Ein Zeichen der Zuneigung, Folge 1

8,5/10

TL;DR

„A Sign of Affection“ Episode 1 ist enorm gewinnend. „Yuki’s World“ ist eine einladende Premiere, die eine starke und zentrale Besetzung und eine von Chemie geprägte Liebesgeschichte verspricht.

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