Der Horrorfilm “The Babadook” – ein Klassiker, der 10 Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch zu Besprechen ist. Zum 10. Jubiläum des Films trat Regisseurin Jennifer Kent mit Tyler Treese des ComingSoon-Chefredakteurs in ein Gespräch, um über das Vermächtnis des Films und seine bevorstehende Wiederveröffentlichung zu sprechen.
“Es ist sehr interessant, dass das Publikum sowohl wissenschaftlich als auch mit Humor mit dem Film umgeht”, so Kent. “Es gibt Memes, aber es gibt auch tiefe Lesungen und Kritiken. Ich finde es erstaunlich, dass immer noch so viel über den Film gesprochen wird.”
Dabei erinnerte sie sich an die Zeit, als der Film in die Kinos kam. “Es war ein großer Aufwand, ihn in die Kinos zu bringen. Wir hofften, dass er ankommen würde, aber die Produzenten sagten, dass niemand ihn finden würde. Ich bin daher insgeheim zufrieden, dass das nicht der Fall ist.”
Die Wiederveröffentlichung des Films bringt auch die Möglichkeit, dass neue Fans des Films entdecken, wie es ist, ihn im Kino zu sehen. “Es ist einfach magisch, einen Lieblingsfilm auf der großen Leinwand zu sehen”, sagt Kent. “Das ist etwas, wonach wir Menschen uns sehnen. Wir brauchen solche Erfahrungen.”
Einen wichtigen Aspekt des Films war die Rolle von Essie Davis als Amelia. “Ich kannte Essie seit meiner Schauspielschule”, erinnert sich Kent. “Sie war eine liebe Freundin und eine großartige Schauspielerin. Wir haben uns schnell verstanden und konnten uns auf eine Weise aneinander anschmiegen, die sonst nie erreicht wird.”
Von “The Babadook” lernen hatte Kent auch das Selbstvertrauen. “Ich war selbstsicher, aber ich habe gelernt, ein bisschen mehr Ruhe zu bewahren und zu vertrauen. Wenn man einmal einen Film gemacht hat, weiß man, dass man einen Film machen kann.”
Jetzt arbeitet Kent an einem neuen Projekt, das bald erscheinen wird. “Es ist eine Adaption eines Buches eines berühmten Horrorautors”, gibt sie einen Hinweis. “Ich kann nicht mehr sagen, aber es ist nicht ein Stephen King-Buch.”
