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Rezension zu Metallic Rouge Episode 1

„Metallic Rouge“ kommt mit fesselnder Dringlichkeit und lebendigem Weltaufbau auf den Markt. Metallic Rogue, der neueste Original-Anime von Bones (Mob Psycho 100, My Hero Academia), der sein 25-jähriges Jubiläum feiert, verspricht eine dichte Geschichte mit Mecha-inspirierten Designs und Cyberpunk-Ästhetik, die an Blade Runner-Bilder erinnert. Die Schattierungen der Welt wecken zunächst unser Interesse an der Premiere, die viel Ausstellungsaufwand erfordert, während wir versuchen, uns an diese Welt und die Charaktere zu gewöhnen, die uns durch sie führen. Von knallrosa Hintergründen und Mecha-Anzügen, die in Rot- und Lilatönen schimmern, bis hin zu futuristischen Stadtlandschaften – die visuelle Darstellung und die Verwendung faszinierender, kontrastierender Farbpaletten sind fesselnd und ziehen unsere Aufmerksamkeit schon in den unsicheren ersten Schritten des Weltaufbaus auf sich.

Unter der Regie von Motonobu Hori führt Metallic Rogue Episode 1 diese futuristische Science-Fiction-Geschichte ein, die uns direkt in eine Gesellschaft entführt, in der Menschen mit Androiden namens Neans koexistieren. Die „Unsterblichen Neun“ bedrohen diesen Frieden, indem sie gegen die Mensch-Nean-Gesellschaft rebellieren und versuchen, sie zu zerstören. Die Serie folgt Rouge Redstar (Yume Miyamoto), einem Androiden, der als Metal Rouge verdeckt auftritt, und ihrem menschlichen Gegenstück Naomi (Tomoyo Kurosawa), die damit beauftragt sind, diese Rebellen zu jagen, um die Ordnung aufrechtzuerhalten, während sie zum Mars reisen, um weitere Hinweise zu erhalten.

Das erste, was in Metallic Rouge Episode 1 auffällt, ist die verblüffende Lebendigkeit und der Einsatz von Farben. Bones hat eine lange Geschichte darin, Original-Anime mit Serien wie „Carol & Tuesday“ und „Sk8 the Infinity“ zum Leben zu erwecken. Der Cowboy-Bebop-Charakterdesigner Toshihiro Kawamoto übernimmt hier die gleiche Rolle, wobei die beiden Hauptcharaktere wunderschön konzipiert und mit charakteristischen Merkmalen zum Leben erweckt werden.

Metallic Rogue Episode 1 legt den Grundstein für die Welt, während Metal Rouge verdeckt an der Suche nach einem Mitglied arbeitet, das die Immortal Nine verfolgt. In diesem Fall handelt es sich um eine Frau, die Metal mit einem Mädchen verwechselt hat, das Obdach und einen Arbeitsplatz braucht, ohne die Bedrohung zu verstehen, die sie nun unter ihrem Dach erwartet. Es gibt eine Menge Fachjargon, der sich auf diese Welt bezieht und in der Handlung unübersichtlich wird.

Die von Toshizo Nemoto geschriebene Premiere gerät etwas ins Wanken, da versucht wird, die Ziele und Herausforderungen der Welt innerhalb einer 20-minütigen Episode vollständig darzustellen. Metal und Naomi bleiben rätselhafte Figuren. Ihre Hauptmerkmale sind Metal als Android und Naomi als Mensch, die zusammenarbeiten. Es gibt noch viel zu entdecken, während wir sie zu ihrem nächsten großen Projekt begleiten, das wie eine Serie aussieht, die ein Format im Stil einer Mission der Woche anstrebt.

Es gibt viele solide und thematische Ideen im Kern dieser Art von Geschichte, in der die Erzählung postuliert, welche Art von Leben das Leben genießen darf. Wie in vielen Geschichten über die Existenz von Androiden und künstlicher Intelligenz, von Blade Runner 2049 bis Pluto, beobachtet Metallic Rouge Episode 1 – wenn auch bisher mit weniger Feingefühl – die Unfähigkeit der Menschheit, zusammenzuleben. Die Premiere kokettiert mit Ideen des ständigen Krieges, der entsteht, wenn das Leben bedroht ist oder die Entwicklungsfähigkeit einer Lebensform eingeschränkt wird. Der Versuch, die Welt zu rationalisieren und sicherzustellen, dass wir alle an Bord sind, bevor wir uns weiter auf exzellentere Mysterien und größere Handlungsstränge einlassen, mag etwas unklar sein, aber der Kern der Geschichte ist faszinierend genug.

Es spielt jedoch kaum eine Rolle, wie großartig die Produktion ist. Die Regie legt Wert auf POV-Aufnahmen, um uns vollständig in die Perspektive dieser Charaktere eintauchen zu lassen. Die Aktion im letzten Teil ist erschütternd. Die Mechas haben Einflüsse im Evangelion-Stil mit geschmeidigem, sehnigem Design, und die Partitur von Taisei Iwasaki verleiht dem Geschehen zusätzlich ein pulsierendes Gefühl der Spannung.

Auch hier kommt es auf die makellosen Farbgeschichten und detaillierten Elemente an, die Metallic Rouge Episode 1 zu einer so fesselnden Premierenfolge machen. Insbesondere eine Aufnahme einer Brücke vor einem orangefarbenen Himmel ist ein absolutes Muss. Die Bilder erzählen die Geschichte dieser Welt und ihrer Instabilität genauso gut – wenn nicht sogar noch mehr –, da hoch aufragende Architektur in einem Flammenmeer gefangen zu sein scheint, obwohl es keine echten Flammen gibt.

Der Aufbau von Metallic Rouge Episode 1 ist zeitweise etwas wackelig. Der Beginn der Serie wird durch die enorme Kunstfertigkeit gerettet, die sie vom ersten Moment an zeigt. Während wir mehr Zeit brauchen werden, um vollständig in diese Welt einzutauchen und uns emotional mit den Hauptfiguren und ihren Geschichten zu verbinden, präsentiert die Serie üppige Bilder und Animationen, die es schwierig machen, den Blick abzuwenden. Jedes Bild bietet etwas Spannendes zum Anschauen, auch wenn die Geschichte nicht das gleiche Maß an Aufmerksamkeit aufrechterhält.

Metallic Rouge Episode 1 startet am 10. Januar auf Crunchyroll

Metallic Rouge Folge 1

7/10

TL;DR

„Metallic Rouge“ Episode 1 ist zuweilen wackelig im Aufbau, wird aber durch die enorme Kunstfertigkeit gerettet, die es vom ersten Moment an an den Tag legt. Während wir mehr Zeit brauchen werden, um vollständig in diese Welt einzutauchen und uns emotional mit den Hauptfiguren und ihren Geschichten zu verbinden, präsentiert die Serie üppige Bilder und Animationen, die es schwierig machen, den Blick abzuwenden.

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