
Wichtige Erkenntnisse
Der League of Legends-Community wird oft vorgeworfen, giftig zu sein, aber 2024 war für die Entwickler ein schlechteres Jahr als für die Spieler.
Riot hat eine weitere Entlassungsrunde angekündigtnachdem Anfang des Jahres 530 Mitarbeiter entlassen wurden.
Mitbegründer Marc Merill hat einen Social-Media-Beitrag geteilt, in dem er die Situation kommentiert.
Sagt Merill Bei dem Schritt „geht es nicht darum, die Mitarbeiterzahl zu reduzieren, um Geld zu sparen“, im krassen Gegensatz zur Ankündigung vom Januar, in der es hieß, die „Kosten des Unternehmens seien so weit gestiegen, dass sie nicht mehr tragbar seien“.
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Die Entwickler von League of Legends bei Riot Games wollen keinen „Kampf mit Epic“ beginnen, wenn es um UGC geht.
Die Zahl der entlassenen Mitarbeiter wurde noch nicht bekannt gegeben. In der Ankündigung von Merill wird Valorant nicht erwähnt, daher kann man davon ausgehen, dass die Situation speziell das League of Legends-Team betrifft.
Die Ankündigung betont die Absicht, die Art von Fachwissen aufrechtzuerhalten, die Riot Games benötigt, um League of Legends „für weitere 15 Jahre und darüber hinaus großartig zu halten“.
Wir investieren stark in die schnellere Bewältigung der heutigen Herausforderungen und bauen gleichzeitig für die Zukunft auf.
-Marc Merill, Mitbegründer von Riot Games
Betroffene Mitarbeiter erhalten mindestens sechs Monatsgehälter, ihren Jahresbonus 2024, eine Krankenversicherung und Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Stelle an einem anderen Ort.
Entlassungen gehen weiter, während die Gaming-Branche wächst
„Entlassungen“ sind heutzutage leider ein häufiges Schlagwort in Gaming- und Tech-Nachrichten.
Im Januar 2023 entließ Riot 46 Mitarbeiter und machte damit Schluss die dritte Entlassungsrunde in zwei Jahren für den Valorant- und League of Legends-Entwickler.
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Das gesamte Studio ist nach einer der größten Katastrophen in der jüngeren Gaming-Geschichte in Aufruhr.
Zunehmend steigende Entwicklungskosten haben kleinere Entwickler an einen Punkt gebracht, an dem ein Spiel-Flop das Unternehmen praktisch ruiniert.
Allerdings tragen die Mitarbeiter der AAA-Studios die Hauptlast der Entlassungen, die vor allem auf kurzsichtigen Aktionärsdruck und schlechtes internes Ressourcenmanagement zurückzuführen sind.
Vor allem Ubisoft hatte bisher ein albtraumhaftes Jahr, mit aufeinanderfolgenden Managementkrisen und Entlassungen, die schließlich dazu führten, dass Assassin's Creed Shadows seine Veröffentlichungspläne für 2024 verpasste.
Die Entlassungswellen malen ein unangenehmer Kontrast zu den Zahlen der Spielebranchedas in letzter Zeit Musik und Film zusammen übertroffen hat.
Wenn die letzten beiden Entlassungsrunden Anzeichen dafür sind, sollte League of Legends in der Lage sein, den Sturm zu überstehen, zumindest bis die nächste Welle über die Branche hinwegfegt.
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