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The Bequeathed Review – Aber warum?

Mysteriöse Todesfälle, Personenkulte und Volksreligionen sowie verborgene Geschwister bestimmen die Wendungen von The Bequathed. The Bequeathed (Sunsan), eine limitierte Serie mit sechs Folgen, ist eines der neuesten koreanischen Dramen von Netflix unter der Regie von Min Hong-Nam und geschrieben von Min, Yeon Sang-Ho und Hwang Eun-Young. In der Serie sind Kim Hyun-joo, Park Hee-soon, Park Byung-eun und Ryu Kyung-soo die Hauptrollen.

Die Serie beginnt mit dem Tod eines wütenden alten Mannes, der auf dem Heimweg Makgeolli trinkt, wobei Szenen eines traditionellen Exorzismus in die Sequenz einbrechen. Aber in dieser Serie geht es nicht um ihn. Stattdessen steht Yoon Seo-Ha (Kim Hyun-joo) im Mittelpunkt des verwinkelten Mysteriums von The Bequeathed. Der alte Mann wurde von ihrer Familie getrennt, nachdem sein Vater sie verlassen hatte, und ist ihr Onkel. Nach seinem Tod hinterließ er ihr eine große Grabstätte. Das neu geerbte Land bringt Ärger, mehr Tod und die dunklen Geheimnisse ihrer Familie vor ihre Haustür.

Yoon Seo-ha ist ein unsympathischer Charakter. Sie ist mausartig, hält ihre Wut zurück und ignoriert ihre eigene Bitterkeit, bis sie zum Vorschein kommt. Sie ist bis zu einem gewissen Grad egoistisch, und letztendlich stürzen ihr Selbstwertgefühl und ihre Unentschlossenheit sie noch weiter auf einen unhaltbaren Weg, während ihre Welt um sie herum zusammenbricht.

Als Hochschuldozentin hofft Seo-ha, ihren stundenweisen Status zu einer Fakultätsstelle als berufene Professorin aufzuwerten, nachdem sie ihre Karriere einem Professor verpflichtet hat, der sich bei der Erledigung seiner Arbeit auf sie verlässt. Ihrem Mann geht es nicht besser, er betrügt sie und lässt sie in einer lieblosen, respektlosen Ehe zurück. Sie ist eine Fußmatte, auf der jeder, egal welchen Alters, herumtrampelt.

Während der Beerdigung ihres Onkels wird sie von Kim Young-ho (Ryu Kyung-soo), ihrem Halbbruder, angesprochen. Schreiend und weinend fordert Young-ho ein gleichberechtigtes Erbe. Doch für Seo-ha ist dieser Bruder nur eine Erinnerung an einen untreuen Vater, der sein Zuhause verlassen und ihre Familie zerstört hat. Je wichtiger die Grabstätte wird, desto intensiver wird der Streit und tiefe, schmerzhafte Erinnerungen, die Seo-ha tief vergraben hat, vergessen. Doch als ihr Mann tot aufgefunden wird, wird Seo-has Leben zum Mittelpunkt unheilvoller Ereignisse, die sie zum Mittelpunkt der Ermittlungen von Detective Choi Sung-jun und Chief Inspector Park Sang-min machen.

Die Geheimnisse, die ihr Leben zu umgeben beginnen, können praktischer oder übernatürlicher Natur sein. Ohne eine klare Vorstellung davon agiert The Bequeathed in einem Zwischenraum und steigert dadurch die Spannung. Mit dem religiösen Schamanismus im Mittelpunkt schafft die Serie eine angespannte Atmosphäre, die durch eine düstere, traumhafte Kinematographie und eine intensive Filmmusik untermauert wird. Stilistisch punktet die limitierte Serie vor allem in puncto Lichteinsatz.

Während die Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht kommen, nimmt die Serie erschreckende Wendungen. Es verwandelt sich von einer potenziellen Horrorgeschichte in ein düsteres Familiendrama mit einem spannenden Ende. Die Erzählung von The Bequeathed ist intensiv. Es verändert sich ständig, während ein Seo-ha unter der Last zu kämpfen hat, nicht zu wissen, wem er vertrauen kann oder wer zusammen draußen ist. Da sie von jemandem verfolgt wird, von dem sie annimmt, dass es sich um ihren Halbbruder handelt, ist die Art und Weise, wie sich die Geschichte um sie herum einschließt, erdrückend.

Sie wird in eine Ecke gedrängt, und diese Verzweiflung macht ihre Figur zu einer Person, die nicht vertrauenswürdig, deprimierend und völlig frustrierend ist. Aber die Frustration ist nicht schrecklich. Stattdessen verleiht es der Geschichte Tiefe und ermöglicht es einem, tiefer in sie einzutauchen. Als das Publikum beginnt zu verstehen, warum Seo-ha ist, wer sie ist, und welche entwürdigende Geschichte die Verzweiflung und Verzweiflung ihrer Familie geprägt hat.

Als Seo-ha ist Kim Hyun-joo erstaunlich. Sie ist eine Frau, die ständig auf dem Vormarsch ist. Höflich und freundlich, man sieht, wie sich unter ihrem Lächeln Risse bilden. Die Tiefe, die Schauspielerin Kim Seo-ha verleiht, ist herausragend und treibt „The Bequeathed“ voran. Ihre Traurigkeit, ihre Einsamkeit und ihre Angst machen ihr alles klar.

„The Bequeathed“ verbindet Schamanismus mit einer übernatürlichen Note und klassischem Detektiv-Noir-Geschichtenerzählen, um etwas Einzigartiges zu erschaffen. Das Tempo ist bei nur sechs Episoden ausgezeichnet, wobei jede mit einem Cliffhanger-Moment endet, um in die nächste überzugehen. Die Geschichte wird umfangreicher, je mehr wir über Seo-has Familie erfahren, und sie verwandelt sich von etwas Düsterem in etwas zutiefst Düsteres. Insgesamt nutzt „The Bequeathed“ gekonnt Genre-Storytelling und einen tiefen menschlichen Fokus, um sein Publikum sowohl in Rückblenden als auch in der Gegenwartsgeschichte zu begeistern.

„The Bequeathed“ wird jetzt exklusiv auf Netflix gestreamt.

Die Vermachten

8,5/10

TL;DR

„The Bequeathed“ verbindet Schamanismus mit einer übernatürlichen Note und klassischem Detektiv-Noir-Geschichtenerzählen, um etwas Einzigartiges zu erschaffen. Das Tempo ist bei nur sechs Episoden ausgezeichnet, wobei jede mit einem Cliffhanger-Moment endet, um in die nächste überzugehen.

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