Bandai Namco wurde 1955 gegründet und ist heute einer der größten Spieleentwickler und -verleger in Japan. Das Unternehmen ist auch auf die Herstellung von Spielzeug, Spielhallen, Anime und sogar Vergnügungsparks spezialisiert.
Ein Bericht von Nikkei Asia legt nahe, dass Bandai Namco plant, seinen Umsatz im Jahr 2021 durch die Einführung weiterer digitaler Inhalte zu steigern. Überraschenderweise wird sein Modell stark vom japanischen Technologiekonzern Sony inspiriert sein.
Obwohl die Verkäufe von Gundam Bandai Namco bei der Übernahme amerikanischer Spielzeughersteller wie Mattel und Hasbro geholfen haben, zeigen die Statistiken ein großes Manko. Offensichtlich beträgt der Anteil des Übersee-Umsatzes am Gesamtprodukt nur 30%. Auf der anderen Seite erzielen sowohl Mattle als auch Hasbro einen Umsatz von 40% mit Verkäufen in Übersee.
Daher besteht die erste Priorität von Bandai Namco darin, seine Produkte weltweit zu bewerben und die Verkaufsquote in Übersee auf 50% zu steigern.
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Bandai Namco, um Daten besser zu nutzen
Die Analyse von Daten, um die Erwartungen und Verkaufsmuster der Verbraucher zu verstehen, ist bei den größten Herstellern der Welt üblich, und Bandai Namco ist bestrebt, denselben Weg zu beschreiten. Im Jahr 2021 werden die Spielzeug- und Spieleabteilungen des japanischen Spieleentwicklers zusammengelegt, was zu einem besseren Datenfluss und schließlich zu einer Steigerung des Gundam-Umsatzes führt.
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat die Popularität digitaler Inhalte erheblich zugenommen. Es ist keine Überraschung, dass Bandai Namco auch diesen Aspekt verbessern möchte, und hier kommt Sony ins Spiel. Der Konsolenriese folgt einem einfachen, aber effektiven Modell abonnementbasierter Dienste, um Inhalte digital zu verbreiten.
“Wir wollen wie Sony sein”, erklärte Mitsuaki Taguchi, Präsident von Bandai Namco.
Bandai Namco hat bereits die ersten Schritte unternommen, um die oben genannten Ansprüche in die Realität umzusetzen. Im Dezember wurden elektronische Zahlungen eingeführt, um die Verkaufs- und Benutzerdaten besser erfassen zu können. Darüber hinaus hat Taguchi bereits den Start von 40 neuen authentischen Projekten angekündigt. Um diesen Prozess weiter zu vereinfachen, wird ein in Kanada ansässiges Spieleentwicklungsunternehmen Bandai Namco unterstützen.
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Das Erstellen eines lukrativen Abonnementmodells erfordert Inhalte, und der Entwickler hinter Tekken erkennt dies mit Sicherheit. Der Produzent des Franchise, Katsuhiro Harada, gab auch bekannt, dass er mit Bandai Namco an seinem bisher teuersten Projekt arbeitet. Daher kann man davon ausgehen, dass 2021 ein massives und revolutionäres Jahr für das Unternehmen sein wird.

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